Handout / ros-171-2026-10-10Research note

ROS 1.7.1 · Canonical Materialization

Kausale Vollständigkeit, Constraints und ein widerspruchsfreier aktueller Forschungsstand.

Normativer Release mit lokaler Referenzimplementierung: kausale Abdeckung und Realisierbarkeit aus 1.7.0, deterministische Projektion und adversarielle Regressionen aus 1.7.1.

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01

Von 1.6 zu 1.7.0

Causal Coverage Audit sucht materielle fehlende Treiber und prüft die Empfindlichkeit der Hauptaussage. HARD, SOFT und UNKNOWN bestimmen pfad-, zeit- und rechtsraumspezifische Realisierbarkeit. Kausale Claims erhalten einen Identifikationsgrad M0–M4; Impact Ledger erfassen gegenläufige Wirkungen. LEVEL 2 verlangt operative Übergänge, Gegenmodelle und Beobachtungsgrenzen statt bloßer Symbolnamen.

02

History ≠ Current State

Append-only gilt für die Forschungshistorie, Konsolidierung für den aktuellen Stand. Ein geordnetes EventHistory wird zu genau einer aktiven Revision je UID materialisiert. Sources, Claims, Hypotheses und Expectations/Predictions werden vollständig aus demselben Fingerprint projiziert; Änderungsanhänge dürfen keine konkurrierenden Hauptregister bilden.

03

QG-RS-01

Canonical State Materialization & Referential Closure prüft auflösbare typisierte Referenzen, eindeutige Short-IDs, reziproke Hypothese/Test-Verbindungen, Quellenprovenienz und unveränderte Ex-ante-Bedingungen. Ein SYSTEM_MODEL_UPDATED mit veralteten Hauptregistern muss FAIL erhalten.

04

QG-RT-01

Auch Red-Team-Findings sind prüfpflichtige Behauptungen. Voraussetzungen, Gegenbeispiele, Disposition, Abhilfe und Regression bleiben erhalten. ACCEPTED, PARTIALLY_ACCEPTED, REJECTED und UNRESOLVED dürfen nicht ineinander übergehen; eine widerlegte Kritik wird nicht als Fakt übernommen.

05

Operative Projektion & Migration

Das neue Root-Schema verlangt projection_seq, event_head_hash und canonical_fingerprint; state_projection und register_integrity_assessment ergänzen das Objektmodell. ros_reference.py liefert eine lokale deterministische Referenz, keinen transaktionalen Produktionsbackend. Migration bewahrt IDs und historische Predictions; fehlende Historie wird als Provenienzlücke dokumentiert. Eine Hashkette ohne extern verankerten Head ist kein authentifizierter Manipulationsschutz.

06

Latest, Pins & Komponenten · historischer Stand

Der am 10.10.2026 mitgelieferte lokale Resolver ordnete ROS@latest zu ROS@v1.7.1. Seit der Promotion vom 15.10.2026 ist ROS@latest=1.7.2; dieses Handout bleibt der historische 1.7.1-Snapshot. Explizite historische Pins bleiben erhalten; der operative 1.6.1-Overlay wird nicht rückwirkend migriert. NIS übernimmt anwendbare ROS-Gates ohne automatischen Versionssprung; BIS bleibt eigenständig auf 0.3.1.

07

Qualität & Grenze

Der Release berichtet 40/40 bestandene synthetische pytest-Regressionen. Schema-Prüfung allein beweist weder semantische Closure noch Wahrheit. QG-AR-01 prüft jeden Export unabhängig. Die alte Diesel-Revision 1.1 bleibt laut Release-Audit QG-RS-01 FAIL; die neue Methodik repariert dieses Forschungsartefakt nicht automatisch.