M1a · Dimensionslose numerische Verifikation
FROZEN / CORE-VERIFIED / FULL-METHOD-OPEN
Ein fahrzeugunabhängiger Testkern trennt Identitäts-, Solver- und Ereignisprüfungen von physikalischer Modellvalidierung und tatsächlicher A/B-Erreichbarkeit.
Abgegrenzter Testkern
Das generische dimensionslose Punktkörpermodell ist ein mathematisches Testproblem, kein kalibriertes Flugzeugmodell. Die künstliche Budgetrate ist keine chemische Bordverbrauchsabbildung. Testparameter werden nicht auf reale Plattformen übertragen.
Berichtete Verifikation
Die Spezifikation berichtet bestandene Energie-/Dissipationsidentitäten, analytische Baselines, Vergleiche mit RK45, DOP853 und Radau sowie synthetische Halteintervall-Gates. SPEC FROZEN / TESTKERN PASS / VOLLSTÄNDIGER M1a-NACHWEIS OPEN ist der begrenzte Abnahmestand.
Was offen bleibt
Kein geschlossener zweivariantiger MEG-Erreichbarkeitstest, kein globales Unmöglichkeitszertifikat, kein vollständiger Existenz-/Eindeutigkeitsnachweis und keine empirische Kalibrierung. Zwei übereinstimmende Solver schließen diese Lücken nicht.
Problemklassen nicht vermischen
Ein Anfangswertproblem mit festgelegter Steuerung und Ereignisstopp ist nicht allein deshalb ein Randwertproblem. Wird die Steuerung erst gesucht, ändern sich Problem und Nachweispflichten. Verifikation des Rechenverfahrens bleibt von Validierung des physikalischen Modells getrennt.
Versionen und Anschluss
M0.6.7 bleibt unveränderte konzeptionelle Referenz; M1a.0.1 ist der frühere Methodentext, M1a.0.2 der maßgebliche spezifikationsseitige Freeze. Der rekonstruierende Projektmaster v1.1 ist keine neue M0-/M1a-Baseline. Keine dieser Versionen ist eine neue ROS-Core-Version.
Neue explizite Modellgrenze, kein neuer M1a-Freeze
Der spätere Forschungsmarker H-A-ATT-01 bleibt OPEN / NOT_VALIDATED. Die generischen Punktkörpertests attestieren weder Lage- und Rotationsdynamik noch Stabilisierung eines konkreten Fluggeräts. Der Syntheseaudit vom 20.10. ergänzt die Interpretation, nicht den eingefrorenen Testumfang.